Wieder da –Teil I

Der riesige Autokran am Kirchturm ließ hoffen: Jetzt kommt der Turmhahn wieder. Aber bis das Goldstück von der Spitze des Wahrzeichens glänzen kann, müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Jetzt  kam erst einmal das große Eisen-Kreuz von 1850 aus den Werkstätten. Die Schlosserei Bornschlegl in Groß Zimmern hatte das historische Stück aufbereitet und von der Malerfirma Steuernagel & Lampert kam der aufwendige mehrlagige Schutzanstrich.

Jetzt sitzt die Konstruktion gut verankert wieder an Ort und Stelle. Aber der Turmhahn muss noch warten, denn er wird erst wieder aufgesetzt, kurz bevor das Gerüst um den Turmhelm abgebaut wird. Und das dauert leider noch. Immerhin ist ein erster sichtbarer Zwischenschritt zur Sanierung des Wahrzeichens getan.

Was man weiterhin von der Straße nicht zu sehen bekommt, sind die extrem mühsamen Zimmererarbeiten, die unter einem temporären Schutzdach langsam vorangehen. Und immer neue Schäden des Dachgebälks werden erst erkennbar, wenn man diese hintersten Winkel freilegen kann. Dann wird auch deutlich, daß es hier keine Luxussanierung gibt nach dem Motto „Die Kirche hat eh zu viel Geld“, sondern daß die Arbeiten zur Erhaltung des Wahrzeichens noch dringender notwendig sind als befürchtet.

Wie wäre es, wenn Sie in diese denkmalgeschützte Immobilie investieren? Einer der großen Balken kostet etwa € 500.- Material. Sie können sich als Mitfinanzierer „verewigen“ und sparen sogar noch Steuern! Zinsen gibt es, wie jeder weiß, zurzeit  sowieso nicht. Aber dafür das Gefühl, in etwas dauerhaft Gutes investiert zu haben.

Konto: Evang. Kirchengemeinde Roßdorf
IBAN: DE34 5085 0150 0020 0007 40
Stichwort „Balken“

Bilder u. Text: S. Krieger