Es ist geschafft!

Mit Ihrer Hilfe haben wir unser zu Beginn der Renovierungsarbeiten gesetztes Ziel erreicht und zum Glück sogar um einiges übertroffen: die Sanierung unseres Wahrzeichens, der evangelischen Kirche Roßdorf, mit einem lokalen Eigenanteil von geplanten 130.000,- € zu finanzieren. Damit ist jetzt sogar ein erheblicher Teil der noch während der Renovierungsphase angefallenen Mehrkosten für zusätzliche Arbeiten finanziert.

Ein ganz herzlicher Dank dafür geht an alle Spender, engagierten Helfer sowie an alle Mitglieder und Freunde unserer Kirchengemeinde!

Umarmung am Kerbsonntag

Am Kerbsonntag konnte nach fast 18 Monaten der Abschluss der Renovierungsarbeiten an Kirche und Kirchturm gefeiert werden.  Nach dem Gottesdienst „umarmte“ die Gemeinde die Kirche in Form einer eindrucksvollen Menschenkette.

Als Zeichen der Hoffnung wurde von den Kerbborschen vor der Kirche ein Apfelbäumchen gepflanzt, das wie unsere Gemeinde gedeihen und Frucht tragen soll.  Im Anschluss daran waren alle eingeladen bei strahlendem Sonnenschein, den Vormittag mit Apfelsaft und Schorle ausklingen zu lassen. Dabei wurde nochmals den vielen Spenderinnen und Spendern gedankt, die dazu beigetragen haben, einen Großteil des Eigenanteils aufzubringen, den unsere Kirchengemeinde leisten muss.

Langsam, aber sicher kommt der „Verband“ ab!

Im Schweiße ihres Angesichts sind die Gerüstbauer dabei, Element für Element abzutragen. Und darunter leuchtet jetzt frisch weiße und sandsteinrote Farbe. Auch die neu vergoldete Turmuhr
strahlt in neuem Glanz!
Wir können Sie schon jetzt einladen, am Kerbsonntag 30. September mit uns zu feiern. Seien Sie dabei, wenn die Kerweborschen neben dem Eingang ein Apfelbäumchen pflanzen! Besonders freuen wir uns, wenn auch die vielen Spenderinnen und Spender sich eingeladen wissen, die zur Finanzierung des notwendigen Eigenanteils der Kirchengemeinde beigetragen haben. Übrigens ist unser gestecktes Ziel dank Ihres Engagements fast erreicht.

Einstweilen weiterhin einen nicht zu heißen Sommer!

Text u. Bild: S. Krieger

Wieder da!

Der riesige Autokran am Kirchturm ließ hoffen: Jetzt kommt der Turmhahn wieder. Aber bis das Goldstück von der Spitze des Wahrzeichens glänzen kann, müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Jetzt  kam erst einmal das große Eisen-Kreuz von 1850 aus den Werkstätten. Die Schlosserei Bornschlegl in Groß Zimmern hatte das historische Stück aufbereitet und von der Malerfirma Steuernagel & Lampert kam der aufwendige mehrlagige Schutzanstrich.

Jetzt sitzt die Konstruktion gut verankert wieder an Ort und Stelle. Aber der Turmhahn muss noch warten, denn er wird erst wieder aufgesetzt, kurz bevor das Gerüst um den Turmhelm abgebaut wird. Und das dauert leider noch. Immerhin ist ein erster sichtbarer Zwischenschritt zur Sanierung des Wahrzeichens getan.

Was man weiterhin von der Straße nicht zu sehen bekommt, sind die extrem mühsamen Zimmererarbeiten, die unter einem temporären Schutzdach langsam vorangehen. Und immer neue Schäden des Dachgebälks werden erst erkennbar, wenn man diese hintersten Winkel freilegen kann. Dann wird auch deutlich, daß es hier keine Luxussanierung gibt nach dem Motto „Die Kirche hat eh zu viel Geld“, sondern daß die Arbeiten zur Erhaltung des Wahrzeichens noch dringender notwendig sind als befürchtet.

Wie wäre es, wenn Sie in diese denkmalgeschützte Immobilie investieren? Einer der großen Balken kostet etwa € 500.- Material. Sie können sich als Mitfinanzierer „verewigen“ und sparen sogar noch Steuern! Zinsen gibt es, wie jeder weiß, zurzeit  sowieso nicht. Aber dafür das Gefühl, in etwas dauerhaft Gutes investiert zu haben.

Konto: Evang. Kirchengemeinde Roßdorf
IBAN: DE34 5085 0150 0020 0007 40
Stichwort „Balken“

Bilder u. Text: S. Krieger

Neues von unserem Kirchturmhahn

Der Turmhahn der evangelischen Kirche Roßdorf erhält momentan eine frische Vergoldung in der Firma Steuernagel & Lampert in Groß-Bieberau. Deborah Schönburg, die die Arbeiten durchführt, ist nicht nur ausgebildete Vergolderin, sondern auch studierte Kunsthistorikerin. Aber nur in irgendwelchen Büros sich theoretisch mit Kunst auseinanderzusetzen, das war nicht ihr Ding. „Ich liebe es, praktisch tätig zu sein“,  sagt sie, „und hier kann ich Kunst und Handwerk ideal verbinden.“

Natürlich hat ihre aktuelle Arbeit am Roßdörfer Turmhahn nicht erst mit dem eigentlichen Vergolden angefangen. Begonnen hat sie mit dem Sandstrahlen zum Reinigen, dann kam als Korrosionsschutz für das Blech eine Zinkstaub- und Epoxidbeschichtung. Das Ganze ist jetzt bedeckt mit einem gelben Lack. „Der hat einen großen Vorteil: Sollte doch mal ein kleines Loch in der Goldbeschichtung entstehen, etwa weil ein Vogel den Hahn „rupft“, dann fällt das nicht von unten nicht so auf.“ Aber bis der Turmhahn sich wieder auf dem Roßdörfer Kirchturm nach dem Wind drehen kann, dauert es auch noch eine Weile. Denn die dortigen Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen.

Und wie lange das Ganze hält, bis wieder eine Restaurierung fällig ist? Schätzungsweise fünfzig Jahre. Dabei ist das verwendete Gold mit seiner hohen Karatzahl das wetterfesteste Material.
Bild u. Text: S. Krieger

Schwer am Schaffen …

Es tut sich was hinter dem Vorhang. Drei Gewerke sind zur Zeit damit beschäftigt, die Schäden am Wahrzeichen Evangelische Kirche zu beheben. Dachdecker am Turm, Maler bei Putzausbesserungen an den Mauern und – siehe Bild – Zimmerleute beim Auswechseln der Balkenköpfe. Mühevoll und zeitraubend ist das Arbeit mit Atemschutzgeräten, weil  die alten Balken mit giftigem Holzschutzmittel getränkt sind.

Mittlerweise spenden dankenswerterweise weiterhin Privatleute und Firmen für die Sanierung des Gebäudes. Wir bitten auch Sie weiter um aktive Unterstützung des Projekts durch Ihre Spenden.

Steinmetzarbeiten

Der Steinmetzmeister Mathias Grünewald erneuert den Sockel im Portal der Kirche – Stück für Stück mit Main-Sandstein aus Miltenberg.

Jetzt rappelt`s im Gebälk!

Zimmerleute einer auf die Sanierung von Denkmälern spezialisierten Firma aus Thüringen entfernen derzeit die morschen Balken im Kirchturm und sägen an Ort und Stelle neue Teile, passen sie ein und befestigen sie, wie seit Jahrhunderten üblich, mit Dübeln aus Eichenholz. Klicken Sie auf die Bilder, auch um zu sehen warum die Sanierung des Turmdaches dringend nötig ist.

 

Kranaufbau und Dachöffnung

Die Arbeiten am Kirchendach haben begonnen. Das Dach wird geöffnet und die alten Schieferplatten am Turm und teilweise auch am Schiff abgenommen.

Fotos: Siegmund Krieger