Schwer am Schaffen …

Es tut sich was hinter dem Vorhang. Drei Gewerke sind zur Zeit damit beschäftigt, die Schäden am Wahrzeichen Evangelische Kirche zu beheben. Dachdecker am Turm, Maler bei Putzausbesserungen an den Mauern und – siehe Bild – Zimmerleute beim Auswechseln der Balkenköpfe. Mühevoll und zeitraubend ist das Arbeit mit Atemschutzgeräten, weil  die alten Balken mit giftigem Holzschutzmittel getränkt sind.

Mittlerweise spenden dankenswerterweise weiterhin Privatleute und Firmen für die Sanierung des Gebäudes. Wir bitten auch Sie weiter um aktive Unterstützung des Projekts durch Ihre Spenden.

Fröhliches Fest – das Wahrzeichen Kirche immer im Blick

Nein, die Sanierung des Wahrzeichens war nicht der Grund für den Exodus auf die Pfarrwiese am Wahlsonntag! Vielmehr war In der Nachbarschaft des Kirchturms und des gerade 10 Jahre alt gewordenen Elisabeth-Hauses der schönste Platz für den großen Erntedank-Gottesdienst, bei dem alle Generationen vertreten waren.
Die Kollekte an einem Erntedanktag gehört natürlich „Brot für die Welt“, denn das unterscheidet die christliche Kirche von manchen Parteien, dass sie mal über den eigenen Kirchturm hinaus an andere denkt.
Apropos eigener Kirchturm: die Arbeiten schreiten voran! Wer neben einem hoffentlich schönen Rundumblick auch einen gewissen Einblick in die Fortschritte gewinnen will, hat dazu am Kerbwochenende wieder mal die Möglichkeit. Denn der Bau-Aufzug wird noch einmal in Bewegung gesetzt und mit einer Spende von 10,- € sind Sie dabei. Es lohnt sich!

In die Erhaltung des Wahrzeichens Kirche zu investieren, lohnt sich auch darüber hinaus. Ihre Spende ist gut angelegt!

Ein großer Scheck fürs Wahrzeichen

Eine Überraschung im Gottesdienst beim Ortskernfest: Der Vorstand der Evangelischen Frauen Roßdorf, vertreten durch die Vorsitzende Gertrud Funk und die Rechnerin Brunhild Schumann, überreichte einen Scheck in Höhe von € 6.000 (!) an Pfarrer Erdmann. Die Summe war lange angespart worden und kommt jetzt dem guten Zweck „Sanierung des Wahrzeichens“ zugute. Die beiden Vorsitzenden freuten sich, auf diese Weise das Projekt unterstützen zu können. Applaus kam von den Besuchern des Gottesdienstes.

Wer sich der großzügigen Geste anschließen will durch einen großen oder kleinen Betrag, ist gern willkommen (zur Bankverbindung).

Steinmetzarbeiten

Der Steinmetzmeister Mathias Grünewald erneuert den Sockel im Portal der Kirche – Stück für Stück mit Main-Sandstein aus Miltenberg.

Grandioser Rundumblick – Vergnügen für einen guten Zweck

„Toll, dass Ihr das möglich gemacht habt!“ war das einhellige Echo der rund 200 jungen und alten Roßdörfer, die die Gelegenheit genutzt hatten, beim Ortskernfest mit dem Bauaufzug über 30 Meter hoch auf das Turmgerüst der evangelischen Kirche zu fahren. Das strahlende Wetter bescherte an beiden Tagen eine grandiose Rundumsicht über Roßdorf und das Dieburger Land bis hin zu Spessart und Vogelsberg. „Diese Möglichkeit gibt es doch nur einmal im Leben.“ hörten die „nebenamtlichen Fahrstuhlführer“, die Roßdörfer Pfarrer öfter mal. Ganz nebenbei konnten sie beim Herauf- und Herunterfahren aus der Nähe zeigen, warum die Sanierung zu diesem Zeitpunkt dringend nötig ist.

Die Besucher spendeten gern für das Vergnügen. Der Erlös in Höhe von rund 2.800,-€ kommt natürlich der Kirchensanierung zugute. Wer Höhenangst hat und deswegen auf die Turmfahrt verzichtet hat, braucht auf das Vergnügen der guten Tag nicht zu verzichten. Spenden können Sie auch mit festem Boden unter den Füßen! Das Wahrzeichen dankt!

Limitiertes Ansichtskarten-Set – gegen Spende erhältlich

Ein attraktives Ansichtskarten-Set mit zehn verschiedenen historischen und aktuellen Fotos unserer Roßdorfer Kirche – zum Sammeln, Verschicken, Verschenken – gibt´s ab sofort für eine Spende von € 10.- im Gemeindebüro und verschiedenen Geschäften in Roßdorf. Eine Übersicht über alle Motive finden sie hier.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die dazu Bilder bereitgestellt haben:
Gabriele Dobner, Siegmund Krieger, Claus Nintzel, Ute Poth, Alfred Schetelig, Klaus Schollenberger, Karin Wagner, Karl-F. Zimmer und Fabia Zobel.

Mister K – Glückshormone freigesetzt

Mister K freut sich: Er kann sein Versprechen einlösen. Schon mehr als 100 Roßdörfer Bürger haben 100 Euro (oder mehr!) gespendet für die Sanierung des Wahrzeichens Roßdörfer Kirche. Jetzt überweist er 1000 Euro auf das Spendenkonto. Dass er das so schnell tun muss/darf, hat ihn positiv überrascht.

Und die Kirchengemeinde bedankt sich sehr bei allen Spendern.

Jetzt rappelt`s im Gebälk!

Zimmerleute einer auf die Sanierung von Denkmälern spezialisierten Firma aus Thüringen entfernen derzeit die morschen Balken im Kirchturm und sägen an Ort und Stelle neue Teile, passen sie ein und befestigen sie, wie seit Jahrhunderten üblich, mit Dübeln aus Eichenholz. Klicken Sie auf die Bilder, auch um zu sehen warum die Sanierung des Turmdaches dringend nötig ist.

 

Der Kirchturm wird erneuert

… das ist derzeit nicht zu übersehen. Und es ist nicht das erste Mal: In einem Gedicht mit demselben Titel aus dem Jahr 1938 beschreibt der Roßdörfer Dachdeckermeister Heinrich Kirschner anschaulich, wie die Turmrenovierung vor ca. 80 Jahren ablief, mit einem 52 m hohen Holzgerüst und ganz ohne elektrischen Aufzug. Man erfährt darin auch, woher damals der Schiefer für das Dach kam und aus welchem Material der Kirchturmhahn gemacht ist.

Hier können Sie es als Ganzes lesen. Das Dokument aus dem Jahr 1938 wurde von Klaus Schollenberger zur Verfügung gestellt.

 

Kranaufbau und Dachöffnung

Die Arbeiten am Kirchendach haben begonnen. Das Dach wird geöffnet und die alten Schieferplatten am Turm und teilweise auch am Schiff abgenommen.

Fotos: Siegmund Krieger